Forwarddarlehen
Forwarddarlehen: Günstige Konditionen für die Zukunft sichern
Eine eigene Immobilie ist der Traum vieler Menschen: Rund 80 Prozent aller Deutschen wünschen sich im Laufe ihres Lebens den Einzug in die eigenen vier Wände.
Der Zeitpunkt für den Immobilienkauf ist momentan besonders günstig: Die Zinsen stagnieren seit Monaten auf einem historischen Tief und ermöglichen Käufern besonders günstige Darlehenskonditionen.
Gerade die Nachfrage nach Kaufimmobilien in Großstädten ist deutlich gestiegen. Eine klare Analyse davon gibt es im Blog von pressemitteilungen-online.
Zwar korrigierten Banken den Zinssatz für Baufinanzierungsdarlehen in den vergangenen Wochen schon wieder leicht nach oben, doch immer noch ist die Finanzierung von Gebäuden und Grundstücken so günstig wie lange nicht: Mit knapp vier Prozent Zinsen müssen Käufer durchschnittlich rechnen, um den Traum von den eigenen vier Wänden zu finanzieren – noch vor zehn Jahren wurden dafür gut sechs Prozent fällig.
Schon ein Prozentpunkt Unterschied bei den Konditionen wirkt sich auf die Kreditbelastung deutlich aus: Bei einer Finanzierungssumme von 100.000 Euro ergibt sich dadurch ein Unterschied von knapp 10.000 Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren.
Forwarddarlehen sichert Anschlussfinanzierung schon Jahre im Voraus
Experten gehen davon aus, dass die Inflation weiter zunehmen wird. Dann jedoch werden auch die Kreditzinsen wieder nach oben gehen – und den Immobilienkauf deutlich teurer machen. Das gilt nicht nur für Erstfinanzierungen, sondern auch für Anschlussfinanzierungen, die abgeschlossen werden, sobald die erste Zinsbindungsfrist ausläuft.
Dies ist bei den meisten Immobilienkrediten nach zehn oder fünfzehn Jahren der Fall. Wer jetzt schon mit seiner Kreditbelastung nur knapp über die Runden kommt, könnte in ein paar Jahren mit neuen Konditionen eine böse Überraschung erleben – und mit seiner Darlehensrückzahlung möglicherweise Schwierigkeiten bekommen. Eine deutliche Meinung und ausführliche Schilderung zur allgemeinen Situation der Inflation findet man im Blog krisennews.
Mit einem Forwarddarlehen sichern sich Immobilienfinanzierer gegen solche Zukunftsszenarien zuverlässig ab. Bereits bis zu fünf Jahr vor dem Auslaufen des alten Kredits können sich Hausbesitzer mit einem Forwarddarlehen die heutigen Konditionen für die Anschlussfinanzierung sichern. Sinnvoll ist der Abschluss eines solchen Darlehens aber meist nur mit einem zeitlichen Abstand von drei Jahren – dann nämlich sinkt der Zinsaufschlag, den Banken mit 0,01 bis 0,03 Prozentpunkten pro Monat berechnen.
Forwarddarlehen wirkt steigenden Zinsen entgegen
Ist in der Zukunft mit steigenden Zinsen zu rechnen, wirken Darlehensnehmer mit dem Abschluss eines Forwarddarlehens sinnvoll entgegen. Ein bisschen Risiko ist natürlich dabei – denn wenn die Zinsen wider Erwarten sinken, zahlen Kreditnehmer mit den Forward-Konditionen drauf. Eine Kündigungsoption räumen nur wenige Banken an –und dann nur gegen einen hohen Aufpreis.
„Baufinanzierung – Lange Zinsbindung ist von Vorteil“ meint kreditklick in ihrem Blog. Generell ist es sinnvoll, bei den derzeit niedrigen Zinsen lange Zinsbindungsfristen einzugehen, um sich die günstigen Konditionen auf möglichst lange Zeit zu sichern. Höhere Tilgungssätze – zum Beispiel zwei statt ein Prozent von Anfang an – sowie regelmäßige Sondertilgungen bringen kurzfristig eine höhere finanzielle Belastung mit sich, doch die Immobilie ist so deutlich schneller abbezahlt – und die Finanzierung wird damit noch günstiger.
Forwarddarlehen-Vergleich
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