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Der Beamtenkredit oder auch Beamtendarlehen ist Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst vorbehalten. Die Kreditsumme ist in diesem Fall eine im Voraus ausgezahlte Lebensversicherung.

Der Kreditnehmer zahlt während der gesamten Laufzeit Beiträge für die Lebensversicherung, zuzüglich der Zinsen für den jeweiligen Kredit. Zum Ende der Laufzeit wird aus der Lebensversicherung der Kredit getilgt. Dem Kreditnehmer werden danach noch verbleibende Überschüsse ausgezahlt.

Der Beamtenkredit ist also nichts anderes als eine Kombination aus einem Ratenkredit und einer Lebensversicherung. Die Laufzeit eines solchen Kredits ist lang. Während der gesamten Zeit sind die Zinssätze festgeschrieben, was zur Folge hat, dass die monatlichen Raten entsprechend gering sind.

Tritt vor dem Ende der Laufzeit ein Todesfall ein, dann wird der Kredit aus der zu diesem Zeitpunkt fälligen Lebensversicherung getilgt und die dann noch vorhandenen Überschüsse an die Hinterbliebenen ausgezahlt.