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Tipps zur Baufinanzierung

Den Wunsch nach den eigenen vier Wänden hat fast jeder Deutsche. Zu Recht, denn die Immobilie ist nach wie vor die beste Art der Altersvorsorge.

Tipps für die erfolgreiche Baufinanzierung

Viele Käufer begehen einen grausamen Fehler: Sie schließen zuerst den Kaufvertrag für eine Immobilie ab – und fangen erst dann an, nach einer Finanzierung zu suchen.  Dies sollte auf jeden Fall vermieden werden. Der mögliche Finanzierungsrahmen sollte vorher mit der Bank geklärt und ein Vergleich der Konditionen von Baufinanzierungen durchgeführt sein. Eine unverbindliche Aussage der Bank reicht grundsätzlich. Es geht nur darum zu wissen, inwieweit eine Bank bei vorhandenem Eigenkapital bereit wäre zu finanzieren. Außerdem sollte man wissen, wie hoch die maximale monatliche Belastung durch die anfallende Kreditrate möglich wäre.

Nachdem die Wunschimmobilie gefunden wurde, kann die Kreditanfrage konkret gestellt werden. Hier lohnt sich aber ein Finanzierungsvergleich. Die Anfrage sollte bei mehreren Banken gestellt werden. Eine andere Möglichkeit wäre der Kreditvergleich im Internet. Hier kann aus mehreren Bankangeboten sofort das günstigste ausgesucht werden. Die Kreditanfrage kann dann ebenfalls online erfolgen.
Der Vergleich lohnt sich immer. Ausschlaggebend ist dabei der Effektivzinssatz, der alle Kosten einer Finanzierung beinhaltet. Je niedriger der Effektivzinssatz, desto besser ist das Finanzierungsangebot.

Welche Rolle das Eigenkapital spielt

Je höher das vorhandene Eigenkapital, desto niedriger ist der Zins für das beantragte Darlehen. Je niedriger der Zins, desto kleiner ist der Zinsanteil in der Kreditrate und umso höher kann der Tilgungsanteil gewählt werden. Grundsätzlich wird empfohlen, ca. 30 % der gesamten Finanzierungssumme als Eigenkapital zu haben. Viele Banken finanzieren aber den Kaufpreis bereits zu 100%. Der Käufer muss lediglich die Kaufnebenkosten in Form von Eigenkapital vorhalten. Das Eigenkapital kann auch in Form von zusätzlichen Sicherheiten teilweise ersetzt werden. Die Höhe des Zinssatzes hängt primär vom Besicherungsgrad des Baudarlehens ab. So erhält ein Kunde bei Hypothekendarlehen eine erstrangige Kondition, wenn 60% des Darlehens durch erstrangige Grundpfandrechte abgesichert sind. Wer also zusätzliche Sicherheiten in Form von Grundschulden stellen kann (beispielsweise: Objekt der Eltern), kann mit einem geringen Eigenkapitaleinsatz einen sehr guten Zinssatz bekommen.

Art der  Baufinanzierung prüfen

Auch die Art der Baufinanzierung sollte auf dem Prüfstand stehen. Vom klassischen Annuitätendarlehen über die Nutzung eines Bauspardarlehens und die rechtzeitige Sicherung der Anschlussfinanzierung muss einiges bedacht und gewählt werden.

Fördermöglichkeiten prüfen

In vielen Bereichen der Baufinanzierung sind Förderprogramme des Bundes oder der Kommunen möglich. Viele Maßnahmen aus dem energetischen Bereich oder altersgerechtes Wohnen werden mit Zuschüssen oder günstigen Finanzierungskonditionen gefördert. Hier sollte die Finanzierungsbank auf dieses Thema angesprochen werden, um die Förderfähigkeit zu prüfen.

Zinsrechner nutzen

Mit welchen Zinssätzen bei der eigenen Baufinanzierung zu rechnen ist, zeigt eine erste Schätzung mit dem Zinsrechner der Interhyp AG:


Günstige KfW und der Interhyp AG.

Welche Anbieter derzeit besonders günstige Zinsen für die Baufinanzierung bieten, zeigt unser Vergleich:

Zinsen für Baufinanzierung im Vergleich »